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Hier finden Sie alle Treffen der Salzburger Verkehrsplattform aus dem Jahre 2007.

 

2007: Jänner | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember

 

Freitag, 07. Dezember 2007

 

!!! Achtung - geänderter Ort !!!


Freitag, 07. Dezember 2007, 17 Uhr
Oberndorf, Gasthaus "Zur Bahn"

"25 Jahre Rettung der Salzburger Lokalbahn"
"Zeitzeuge", Dr. Arno Gasteiger, Vorstandsdirektor Salzburg AG:
"Zukunft mit Herkunft", Gunter Mackinger, Verkehrsdirektor Salzburg
Anmeldung unter: office@bahn.co.at Stichwort "Festakt"
 

Samstag, 08. Dezember 2007, 10:45 - 16:00 Uhr

Hauptschule Oberndorf
(fußläufig erreichbar von der Lokalbahn-Haltestelle Oberndorf)
Workshop: "Erfolgreiche Verkehrsinitiativen seit 25 Jahren"

Anmeldung unter: office@bahn.co.at Stichwort "Workshop"

 

2002: Erfolgreich abgeschlossene Bausteinaktion: Damaligen LHStv Arno Gasteiger wird der Erlös der
Bausteinaktion für vier neue Lokalbahn-Triebwagen übergeben: 300.000 Schilling.

Foto: R. Fuchs

 

2002: Verkehrsinitiativen demonstrieren am Chiemseehof für einen Gleisanschluss beim Gewerbegebiet Ursteinau.

Foto: Chr. Schlager

 

 

 

 

2003: Transitdemo auf der Tauernautobahn bei
Zederhaus

Foto: Chr. Schlager

 

2005: Start der Bausteinaktion für den Wiederaufbau der Pinzgaubahn gemeinsam mit LHStv. Wilfried Haslauer und den Pinzgauer Bürgermeistern
– aktueller Kontostand ca. 12.000 Euro
am Treuhandkonto in Neukirchen.

Foto: P. Haibach

 

 

 

 

2006: Protestaktion bei der Haltestelle Plainstraße für einen breiteren Gehsteig und einen Busunterstand

Foto: A. Gasteiner

 

2006: Aktion RegionalStadtbahn – für eine Verlängerung der Lokalbahn bis zum Mirabellplatz, gemeinsam mit Stadtrat Johann Padutsch und Irene Schulte, Geschäftsführerin Industriellenvereinigung.

Foto: R. Fuchs

 

 

Freitag, 09. November 2007

 

Salzburg, Bahnhofsrestaurant, QUO VADIS, „Kaiserzimmer“


Freitag, 09. November 2007

 

16:00 - 17:00 Uhr - Verkehrspolitik aktuell
Kapuzinerbergtunnel; Linzer Obus; Gehzeug; Verkehrsforum 2020;
Fahrpläne von Bahn und Bus; Pinzgaubahn


17:00 - 19:00 Uhr - Schwerpunktthema
Wohlfühlstadt Salzburg mit Verkehrsproblemen -
Gäste zwischen Weltkulturerbe und Ratlosigkeit


Gäste:
Brigitte Sebald, Obfrau der Salzburg Guide Service,
Hannes Kittl, Fremdenführer,
Altstadtkaufleute,Tourismusexperten

Die EURO 2008 mag kommen, wie wird Salzburg seine Gäste empfangen? Mit Staus, mit Schlechtwettersperren, mit verparkten Straßen -
oder durch eine logistische Meisterleistung der Öffis verblüffen? Die Verkehrsunternehmen SBB und ÖBB wollen zum Erfolg beitragen.
Bild: Loktaufe der „UEFA Euro 2008“-Lokomotive der SBB am Züricher Hauptbahnhof durch die Bahnchefs von ÖBB und SBB (li),Martin Huber
und Andreas Meyer. Mit dabei war auch die „UEFA Euro 2008“-Taurus-Lokomotive der ÖBB.

Fotos: SBB/ÖBB

 

 

Von Hannes Kittl, Fremdenführer

 
Die Touristischen Verkehre in Salzburg funktionieren derzeit nicht besonders gut. In den Monaten Juli, August und Dezember eskaliert die Verkehrssituation in der Stadt Salzburg. Da ca. 7 Millionen Touristinnen und Touristen jährlich Salzburg besuchen, gewinnt der der touristische Verkehr immer mehr an Bedeutung.

 

Eine Verkehrserhebung soll die Grundlage für zukünftige Maßnahmen darstellen. Die Lösung dieser Verkehrsprobleme abgestimmte organisatorische, betrieblichen und baulichen Maßnahmen gelingen.

 

Grundlage für das Gesamtkonzept ist das Verkehrsleitbild der Stadt Salzburg 1997, in dem Verkehrsvermeidung und Verringerungen der Belastungen oberste Priorität eingeräumt werden. Obwohl das Land und die Stadt Salzburg über ein ausgezeichnetes öffentliches Verkehrsnetz verfügen, existiert derzeit keine sinnvolle Kombination von individuellem und öffentlichem Verkehr.

 

Für sämtliche Arten der touristischen Verkehre, wie Auto, Reisebus, Flugverkehr, Wohnmobile, Bahn und Fahrrad, müssen neue Konzepte erarbeitet werden. Die Stadt Salzburg ist nicht allein für die prekäre Situation verantwortlich, sondern die Lösung erfordert das Engagement aller Beteiligten.


Ziel sollte es daher sein, die touristischen Verkehre so zu organisieren, dass die vorgeschlagenen Lösungen wie erweitertes P&R System, Kombiticket für Stadt und Land Salzburg, fahrleistungsabhängige Autobahnmaut, Lärmzulässigkeits-Verordnug für Flugzeuge, Parkverbot für Wohnmobile in der Parkzone Altstadt-Mirabell und attraktive ÖPNV-Angebote für Gruppen die mit der Bahn anreisen, auf allen Ebenen akzeptiert und durch konsequentes Handel wirksam werden.


 

 

Mittwoch, 05. Oktober 2007


Salzburg, Bahnhofsrestaurant, QUO VADIS, „Kaiserzimmer“


Freitag, 05. Oktober 2007

 

16:00 - 17:00 Uhr - Verkehrspolitik aktuell
Rückblick Verkehrstage; schaffnerloser Betrieb; Kapuzinerberg-Tunnel; Verkehrslösung Eisstadion; Linzer Obus

17:00 - 19:00 Uhr - Schwerpunktthema
S-Bahn verbindet Salzburg mit Berchtesgaden
Verkehrsmanager für attraktive Verkehre bestellt


Gast
:
Hans Wick, Verkehrsmanger Berchtesgadern Land, Bayern

Direktor Gunter Mackinger erklärt - hier bei einer Exkursion der Teilnehmer/-innen der 5. Salzburger Verkehrstage – am Bahnhof Berchtesgaden die wechselvolle Geschichte der Bahn. Ab dem Fahrplanwechsel 2010 wird er an der Spitze der Bietergemeinschaft Salzburg AG und Regentalbahn die Geschicke der Bahn leiten.

Foto: M. Behringer

 

 

Von Peter Haibach / Michael Behringer

 
Die Berchtesgadener Bahn von Berchtesgaden über Freilassing nach Salzburg und weiter nach Golling erfreut sich seit einem Jahr großer Fahrgastzuwächse. Erfolgsrezept: Die Betreibergemeinschaft ÖBB & DB Regio setzen neue Talenttriebwagen ein, die Züge werden bis in den Süden Salzburgs - bis Golling - durchgebunden.

Ab 2010 wird die Salzburger Lokalbahn in Kooperation mit der Regentalbahn die Bahnstrecke Freilassing-Berchtesgaden betreiben. Der Freistaat Bayern hat die Strecke ausgeschrieben und den Zuschlag an die neue Bietergemeinschaft vergeben, die ein anspruchsvolles Konzept umsetzen will: Neue Fahrzeuge und Haltestellen, dichteren Fahrplan, kürzere Fahrzeiten.

Gleichzeitig war im Berchtesgadener Land klar, dass es für die vielfältigen Organisations- und Koordinations-Aufgaben eines Verkehrsmanagers bedarf. Mit Hans Wick wählte man einen erfahrenen Kenner des öffentlichen Verkehrs aus, auf den viele Aufgaben zukommen:

  • Umsetzung der Haltestellenplanungen für die Berchtesgadener Bahn

  • Koordinierung von Bahn- und Busverkehr

  • Organisation von Verkehrsinfrastrukturkonferenzen

  • Gestaltung eines Internetauftrittes - siehe www.lra-gbl.de/Mobilität

  • Ansprechpartner für Fahrgäste,Verkehrsunternehmen und Bestellerorganisationen

  • Integrieren der Stadtverkehre in das übrige öffentl. Netz

  • Erarbeiten und Umsetzen einheitlicher kundenfreundlicher Tarifstrukturen in der Region

  • Erweitern zukunftsorientierter ÖV (S-Bahn-)-Systeme auf den ganzen Landkreis

  • Vernetzung der ÖV-Information und Bewerbung mit touristischen Angeboten

  • Wiedererrichtung von Infrastrukturen für Güterverkehr auf der Schiene

Eine wichtige Aufgabe wird der grenzüberschreitende Verkehr nach Salzburg darstellen. Es gilt Fahrpläne und Tarif mit dem Salzburger Verkehrsverbund abzustimmen. Hans Wick ist beim Plattform-Plenum am 5. Oktober zu Gast.
 

 

Mittwoch, 12. September 2007

Saal der SALZBURGER NACHRICHTEN, Salzburg, Karolingerstraße 40
erreichbar mit den Linien 2 und 27 (Freier Eintritt)

Mittwoch, 12. September 2007, 19 Uhr
Auftaktveranstaltung zu den 5. Salzburger Verkehrstagen
PODIUMSDISKUSSION: EURO 2008 – Streitfall Verkehr
Was können Bahn und Bus leisten?


Es diskutieren:
Barbara Häni, Gesamtprojektleiterin Euro 2008, SBB
Manfred Kern, Projektleiter Euro 2008, ÖBB
Gunter Mackinger,Verkehrsdirektor, Salzburg AG
Alfred Denk, Stadionbetreibergesellschaft, Land Salzburg
Moderation: Josef Bruckmoser, SALZBURGER NACHRICHTEN

Foto links: Obusse/Busse benötigen eine eigene Busspur zum Stadion um 11.000 Besucher befördern zu können.
Foto rechts: Fans beim Einsteigen in den Talenttriebwagen an der Haltestelle Taxham Europark nach dem Arsenalspiel.

Fotos: P. Haibach

 

 

Verkehrsunternehmen zeigten was sie können

 
Beim ersten Testspiel für die EURO 2008 Red Bull Salzburg - Arsenal London zeigten die Verkehrsunternehmen, dass sie durchaus in der Lage sind bis zu 80 % der Fans zum Stadion Klessheim zu bringen, wenn es dafür seitens der Veranstalter eine Bestellung und Finanzierung des zusätzlichen Angebotes gibt - und der Stadionbetreiber die logistischen Voraussetzungen schafft. Erstmals galt die Eintrittskarte ins Stadion gleichzeitig als Fahrkarte im ganzen Bundesland Salzburg zur Haltestelle Salzburg Taxham Europark. Die ÖBB setzten zusätzlich zum normalen Zugangebot 5 Sonderzüge aus der Region und 5 Pendelzüge zwischen Hbf - Salzburg und Taxham Europark ein. Ebenso verstärkten Stadtbus, Albus und Postbus ihr Angebot, so dass ca. 10.000 Fans, das ist ein Drittel der Fans, mit Bahn und Bus anreisten.


Ein guter Anfang, dem weitere Schritte folgen müssen:
Die Vereinbarung Matchkarte = Fahrkarte muss auch auf die Salzburger Lokalbahn und auf den Landkreis Berchtesgaden ausgeweitet werden
 

Eine gezielte Parkraumbewirtschaftung: Als Sofortmaßnahme müssen die Parkplätze beim Stadion bewirtschaftet werden. Mittelfristig sollten diese nahegelegenen Stellplätze für Fahrzeuge mit mindestens vier Personen reserviert werden. Obus / Transferbusse brauchen eineinhalb Stunden vor Spielbeginn in der Kleßheimer Allee eine Busspur nach Taxham, der stadtauswärtige Autoverkehr kann in der Siezenheimer Straße fließen. Radständer beim Stadion aufstellen.
 

 

Freitag, 3. August 2007

Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"

16:00 - 17:00 Uhr Verkehrspolitik aktuell

Kapuzinerberg-Tunnel, RegionalStadtbahn, Schlechtwetterregelung, Radverkehr in der Stadt Salzburg


17:00 - 19:00 Uhr Schwerpunktthema

Stadion Klessheim – Top oder Flop bei Fußball EM 2008?
80 % öffentlicher Verkehr muss das Ziel sein
 

Gäste:
Wolfgang Wiener, Umweltanwalt Salzburg
Peter Weissenböck, Salzburger Landesregierung, Raumplanung
Helmut Koch, Verkehrsplaner
Günther Penetzdorfer, Internationaler Consulter
Wolfgang Weiß, Verkehrskoordinator EM 2008 (angefr.)
Anrainer/-innen-Vertreter

Christa Schlager, Richard Fuchs, Clemens Perner und Peter Haibach von der Salzburger Verkehrsplattform (von li.n.re.) fordern eine Haltestelle „Stadion Klessheim“ unter Nutzung der Anschlussbahn der Heeresgebäudeverwaltung.

Foto: R. Ratzer

 

Von Peter Haibach

 
Dieser Tage hat Alfred Denk von der Stadionbetreibergesellschaft reagiert und endlich zumindest eine Forderung der Verkehrsplattform erfüllt: Es wurden für das Arsenalspiel bei den ÖBB Sonderzüge bestellt und auch vereinbart, dass die Matchtickets nicht nur in der Stadt sondern im ganzen Land als Fahrkarten für Bahn und Bus gelten. 

Gleichzeitig sendete Stadionbetreiber Denk die kontraproduktive Botschaft aus (ORF 15.7.07), dass die Fußballfans nur ungern auf das Auto verzichten und stellt deshalb zusätzliche 1.500 Parkplätze auf dem Areal der Schwarzenberg-Kaserne zur Verfügung. Warum will Stadionmanager Denk nicht verstehen, dass die Verkehrslösung mit der klaren Botschaft zusammenhängt, es gibt keine Parkplätze. Aus! 

Zu den Fußballspielen in Bern (Schweiz) reisen 80 % mit den Öffis an, was internationaler Standard ist. Es hat den Anschein, dass eine nachhaltige Verkehrslösung beim Stadion Klessheim erst mit einem neuen Manager möglich sein wird. Baudirektor Denk scheint die Zeichen der Zeit nicht zu verstehen.

 Salzburgs Verkehrsunternehmen sind durchaus schon jetzt in der Lage binnen einer Stunde 80 % der Fußballfans zum Stadion zu bringen: ÖBB-Züge 13.000 Fans, StadtBus 6.000, Albus 6.000.= 25.000 Fans von insgesamt ca. 30.000 Besuchern.

Allerdings gilt es dafür die Voraussetzungen zu schaffen:
1.      Jede Minute muss ein Obus/Bus rollen
2.      Eine Busspur in der Klessheimer Allee muss vor und nach den Spielen für  
         die Öffis freigehalten werden
3.      Gleichzeitiges Signal, es gibt keine Parkplätze

Letztlich wird ein Bahnhof „Stadion Klessheim“ zu schaffen sein, wodurch Fans aus aller Welt mit Sonderzügen direkt zum Stadion gebracht werden. Das hätte sowohl verkehrliche als auch logistische Vorteile, rivalisierende Fangruppen zu entflechten. Wien schafft es bis zur Fußball EM 2008 die U-Bahn zum Stadion zu verlängern. Ob Salzburg das auch schafft, hängt von einer raschen Entscheidung ab. Beim Verkehrsplattform-Plenum sollen die Weichen gestellt werden – siehe unten.
 

 

Freitag, 6. Juli 2007

Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"

16:00 - 17:00 Uhr Verkehrspolitik aktuell

Kapuzinerbergtunnel, Stadion Klessheim, Verkehrskonzept EM 2008


17:00 - 19:00 Uhr Schwerpunktthema

Salzkammergut-Lokalbahn - Wiedergeburt hat Zukunft

Dr. Michael Klamer präsentiert mit Studenten der Technischen Universität Wien die neue Studie

Stadlerrail-Triebwagen auf dem Weg von Salzburg nach Bad Ischl - hier unterhalb der Autobahnbrücke vor Eugendorf. Voraussetzung: Die Salzkammergut-Lokalbahn ist wieder aufgebaut.

Foto: Philipp Mackinger / Fotomontage G. Feil

 

Von Bardo Hörl

 

Im Rahmen einer Projektlehrveranstaltung am Fachbereich Verkehrssystemplanung der TU Wien überprüften sechs Studenten aus den Studienrichtungen Raumplanung, Bauingenieurwesen und Maschinenbau die Möglichkeit einer Reaktivierung der Trasse der ehemaligen Salzkammergut-Lokalbahn (SKGLB) zwischen Salzburg und Bad Ischl für den Personenverkehr.

 

Die Region, welche von der ehemaligen SKGLB bedient wurde, lässt sich aus heutiger Sicht in zwei Teile gliedern: in den suburbanen Bereich zwischen Salzburg und Mondsee, der in den letzten Jahrzehnten ein rasantes Bevölkerungswachstum verzeichnen konnte, sowie in einen von den touristisch geprägten Gemeinden St. Lorenz, St. Gilgen, St. Wolfgang, Strobl und Bad Ischl gebildeten Raum.

 

Die von den Studenten erarbeitete 130 Seiten umfassenden Studie setzt sich schwerpunktmäßig mit der Untersuchung des derzeitigen Trassenzustandes (vor allem im Hinblick auf die teilweise bereits erfolgte Verbauung und Umnutzung von ehemaligen Bahnflächen), einer Abschätzung der möglichen Fahrgastpotentiale sowie den Kosten und Erträgen für einen Taktverkehr auf einem vorgeschlagenen und näher betrachteten Teilabschnitt Salzburg – Mondsee auseinander. Gerade für diesen Siedlungsraum werden schon allein wegen des auch im Osten der Stadt Salzburg stetig steigenden Verkehrsaufkommens und den damit verbundenen Problemen wie Lärm- und Schadstoffbelastungen, Staus etc. durchaus Argumente für eine Reaktivierung der Bahn als eine alternative Lösung zum ausufernden motorisierten Individualverkehr (MIV) gesehen. Derzeit beschränkt sich das Angebot im öffentlichen Verkehr auf mehrere Busverbindungen, welche allerdings infolge der überlasteten Verkehrswege keine wirkliche attraktive Alternative zum Autoverkehr darstellen.

 

Eine mögliche Verlängerung der reaktivierten Trasse bis St. Gilgen oder gar Bad Ischl wird zwar von den studentischen Verfassern nicht ausgeschlossen, jedoch wird man für eine Reaktivierung der Gesamtstrecke insbesondere im Abschnitt St. Gilgen – Bad Ischl noch gezielte Strategien und Konzepte insbesondere wie zum Beispiel im Tourismus entwickeln müssen. Dies wird auch Thema des Plattform-Plenums sein – Einladung siehe unten.
 

 

Freitag, 1. Juni 2007

Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"

16:00 - 17:00 Uhr Verkehrspolitik aktuell

Kapuzinerbergtunnel, 5. Salzburger Verkehrstage, S-Bahn Pinzgau, Klimatopf des Bundes


17:00 - 20:00 Uhr Schwerpunktthema

Neubau Salzburger Hauptbahnhof – Verkehrliche Weichenstellungen für den Ballungsraum

 

Gäste: DI Hans Wehr & DI Zierl, ÖBB Bau AG

Die S-Bahn Salzburg punktet derzeit durch attraktive Talentfahrzeuge und neue Haltestellen zwischen Salzburg und Golling. Ein Neubau des Salzburger Hauptbahnhofes als Eintrittstor in die Weltkultureerbestadt Salzburg ist überfällig.

Foto: M. Siebinger

 

Von Peter Haibach

 

Die S-Bahn Salzburg weist in den letzten Monaten steigende Fahrgastzahlen auf, die neuen Talentriebwagen, neue Haltestellen zwischen Salzburg und Golling aber auch die innerstädtische Haltestellte Taxham-Europark laden zum Einsteigen ein.

 

Nur der Salzburger Hauptbahnhof zeigt sich seit Jahren von seiner unhüschen Seite: Abgewohnt und unattraktiv lädt er kaum zum Verweilen ein sondern zur Flucht. Einziger Lichtblick des Hauptbahnhofes ist das Restaurant Quo vadis, mit seinem umsichtigen Gastronomen Johann Teuschl, der mit diversen Veranstaltungen wie Salsa-Abenden punkten kann. Ein Wermutstropfen, wenn dieses Restaurant dem Neubau weichen muss. Die Hoffnung lebt, dass die ÖBB auch im neuen Bahnhof ein gemütliches Lokal mit dem bisherigen Pächter einplanen.

 

Aus verkehrlicher Sicht ist alles klar. Der neue Bahnhof soll den neuen Erfordernissen Rechnung tragen, durchgehende Gleise aufweisen, die den Nah-, Fern- und Güterverkehr optimal abwickeln lassen. Die Stadt Salzburg ist das Oberzentrum für ca. 1 Mio. Menschen in seinem Einzugsbereich - für das Land Salzburg, OÖ und Bayern.

 

Das erfahrene &bewährte Planungsteam der ÖBB-Bau AG Wehr & Zierl werden beim Plenum der Verkehrsplattform die verkehrlichen Chancen und Möglichkeiten des neuen Hauptbahnhofes auf den Punkt bringen. Laut dem neuen Rahmenplan der ÖBB soll mit dem Bau 2008 begonnen werden und 2014 fertiggestellt werden. Gesamtkosten ca. € 266,8 Mio Euro.
 

 

Freitag, 4. Mai 2007

Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"

16:00 - 17:00 Uhr Verkehrspolitik aktuell

Fahrgast bis 100 – Zukunftsstrategien der Verkehrsunternehmen

Gäste:

- Angelika Gasteiner, Verkehr Kundenservice, Salzburg AG

- Susanne Schinagl, Zentrum für Generationen und Barrierefreiheit (ZGB)


17:00 - 20:00 Uhr Schwerpunktthema

Salzburger Lokalbahn – Gleisbau im Rekordtempo

Gäste: Salzburg AG Verkehrsdirektor Gunter Mackinger & Franz Rosenhammer, Lokalbahn

Es ist vollbracht! Salzburg AG Verkehrsdirektor Gunter Mackinger (li.) und Landesverkehrsreferent LHStv.Wilfried Haslauer haben allen Grund sich mit dem bewährten Lokalbahnmitarbeiterteam über die termingerechte Fertigstellung der neuen Gleisanlagen zu freuen - hier beim "Gleissitzen" im Bereich Fürwag/Haunsberg.

Foto: Salzburg AG

 

Von Karin König, Kommunikation, Salzburg AG

 

Ein sicherer und pünktlicher Bahnbetrieb erforderte die Sanierung eines Teilstücks (1,3 km) der Salzburger Lokalbahn-Strecke zwischen Acharting und Weitwörth. Dafür musste für 11 Tage eine Komplettsperre eingerichtet werden.

 

Gearbeitet wurde mit vollem Einsatz auf Hochtouren. Die Haltestelle Pabing war für diese Zeit gesperrt, ein Schienenersatzverkehr sorgte für einen reibungslosen Anschluss. Drei Millionen Euro kosteten die Umbauarbeiten, die zur Hälfte vom Land bezahlt wurden.

 

Baumaßnahmen im Einzelnen:

  • Erneuerung des gesamten Oberbaues (Schienen, Schwellen, Kleineisen, Schotterbettung)

  • Erneuerung des Unterbaues: Der Gleisunterbau wurde ausgewechselt, erneuert bzw. ergänzt (Frostkoffer, Planumsschutzschichte). Auch die Bahnentwässerung wurde erneuert, um einen möglichst setzungsfreien Unterbau zu gewährleisten

  • Bestehende Brückentragwerke wurden verbreitert. Tragwerke wurden neu abgedichtet, saniert und mit Geländern versehen.

  • Die Fahrleitungsanlage wurde mit einer Kettenfahrleitung und Schleuderbetonmasten angepasst an die neue Linienführung errichtet

  • Umweltfreundliche Gestaltung der Randbereiche

 

Freitag, 6. April 2007

Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"

16:00 - 17:00 Uhr Verkehrspolitik aktuell

Generalabo, Graffiti & Vandalismus, Pinzgaubahn, Obusspuren n Citymaut

 

18:00 - 20:00 Uhr Schwerpunktthema

Salzburger Verkehrsverbund: Aufbruch zu neuen Ufern
Schaltstelle & Verkehrsdrehscheibe im öffentlichen Verkehr


Gast
Richard Kobler, neuer Geschäftsführer des Salzburger Verkehrsverbundes

Auch in den Bezirken muss es einen attraktiven öffentlichen Verkehr mit neuen Fahrzeugen geben, wie z.B. in Kürze bei der Pinzgaubahn, die gerne von Schüler/-innen benützt wird.

Foto: Chr. Schlager

 

von Peter Haibach

Der Verkehrsverbund ist die Drehscheibe & Schaltstelle des öffentlichen Verkehrs. Ein schwieriges Unterfangen: Einerseits den Anforderungen der Verkehrsunternehmen gerecht zu werden, andererseits den Bedürfnissen der Fahrgäste nachzukommen – und – eingebettet zu sein in eine Sparstift-Verkehrspolitik des Bundes und des Landes. Die Verkehrsunternehmen legen aufgrund der Tarifhoheit die Fahrpreise fest, der Verkehrsverbund wird bei Fahrpreiserhöhungen dafür geprügelt. Auf die jüngste Androhung des ÖBB-Personenverkehrs das Zugangebot zu kappen, sollte das Land nicht mehr bezahlen, hat der Verkehrsverbund eine Antwort zu finden. Auch das geplante Generalabo – alle Bahnen & Busse mit einer Karte – ist ein Verbundanliegen.

Die Verkehrsverbünde in Österreich bieten ein buntes Bild:
Der steirische Verbund legt viele Wanderfalter mit Ausflugstipps mit Bus und Bahn auf und informiert regelmäßig per email.
Die Verbünde in Tirol und Vorarlberg gewinnen die Jugend durch günstige Jugendtarife, die bis 19 oder 20 Jahre gelten.
Der Kärntner Verbund druckt in Fahrplanfaltern gleich einen Kostenvergleich zwischen Bahn- und Autokosten dazu. Einzel- und Zeitkarten um etwas mehr als den Halbpreis für Kärnten-Card-Besitzer sind ein österreichweit unerreichtes Angebot für Gäste.
Oberösterreich hat die familienfreundlichsten Tarife.
Wien lässt Schüler und Schülerinnen am Sonntag und in den Ferien gratis fahren.
Salzburg hat (besser als das ansonsten vorbildliche Vorarlberg) die benachbarten bairischen und oberösterreichischen Regionen in den Verbund integriert.

Der Nachteil des Föderalismus besteht in einer Unübersichtlichkeit. So gelten für Fahrausweise und Ermäßigungen bei den ÖBB und fast in jedem Bundesland andere Detailregelungen. Geplagt sind auch Buslenker und Schaffner in Grenzgebieten, die bei einer Fahrt zwei bis drei verschiedene Tarife anwenden müssen.
Fazit: Die Verkehrsverbünde sollten sich mehr angleichen und mehr voneinander lernen. Einfachere Tarife lassen sich auch leichter bewerben.
Gast beim Plenum der Verkehrsplattform ist der neue Salzburger Verkehrsverbundchef Richard Kobler Gast - Einladung siehe unten.

 

 

Freitag, 2. März 2007

Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"

16:00 - 17:00 Uhr Verkehrspolitik aktuell

Umsetzungsstrategien für die Bahninfrastrukturprojekte Salzburgs:

RegionalStadtbahn, Pinzgaubahn, Hauptbahnhof Salzburg,Westbahn

 

18:00 - 20:00 Uhr Schwerpunktthema

Bahnkunden müssen mitbestimmen -

Präsentation und Dialog über die österreichweite Fahrgastbefragung


Gäste
Vertreter von ÖBB & Postbus, Gewerkschafter, Fahrgastvertreter u.a.

Die Fahrgäste wollen komfortabel Bahnreisen und keinen Stehplatz – hier im Speisewagen des ÖBB-EC von Wien nach Salzburg. Dem öffentlichen

Verkehr fehlen jährlich 270 Mio. Euro – und die Politik streitet um Tunnels.

Foto: Chr. Schlager

 

von Peter Haibach, PRO BAHN Österreich


Parteipolitik bestimmt ohne Gesamtkonzept
Die neue Bundesregierung handelt so wie die vorhergehende. Der Vertrag zum Koralmtunnel kam durch die Parteifreundschaft LH Jörg Haider und Verkehrsminister Hubert Gorbach zustande. Die rasche Umsetzung des Projektes jetzt, ist auf die Achse Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, Verkehrsminister Werner Faymann und dem steirischen LH Franz Voves (allesamt SPÖ) zurückzuführen. Salzburg hat derzeit nicht die besten Karten, Umbau des Hauptbahnhofes, RegionalStadtbahn u.a. Projekte liegen auf Eis – der Parteifreund aus der Steiermark scheint schneller gewesen zu sein.

Was wollen die ÖBB? Was die Fahrgäste?
Die Fragen stellen sich: Was wollen die ÖBB eigentlich? Was hat der Fahrgast davon, dass darüber gestritten wird, welcher Tunnel zuerst gebaut wird: Semmeringtunnel? Brenner-Basistunnel? Tauernachse? Westbahnausbau? Den Fahrgästen bleibt verborgen, was sie davon haben.

Aufgabe des ÖBB-Managements wäre es, vorher durch einen schlüssigen „INTEGRALEN TAKTFAHRPLAN“ festzulegen, welche Fahrplanverbesserungen bis 2010, 2015 und 2020 zu erwarten sind. Die Fahrgäste sollten sich auf regelmäßige Taktzeiten, sichere Anschlüsse, moderne Züge, freundliches Personal freuen können. Der Taktfahrplan wäre dann die Grundlage für Streckenausbauten – so geschehen in der Schweiz.

Derzeit lässt das ÖBB-Management das Politspektakel, wer setzt sich wo durch, über sich ergehen – wohl wissend, wer dagegen auftritt, verliert seinen Job. So ergibt sich die makabre Situation, es entscheiden Politiker über den Ausbau von Bahnstrecken ohne ein Gesamtkonzept zu verfolgen.

Fahrgastumfrage soll wachrütteln
PRO BAHN Österreich hat kürzlich eine österreichweite Online-Fahrgastbefragung gestartet – bis 26.2.2007 unter www.pro-bahn-oesterreich.org  - mit dem Ziel, ein Verhandlungsmandat  gegenüber der Politik aber auch den ÖBB zu bekommen. Die Ergebnisse werden am 1. März öffentlich vorgestellt werden.
 

 

Freitag, 2. Februar 2007

Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"

16:00 - 17:00 Uhr Verkehrspolitik aktuell

Verkehrspolitik Bundesregierung; Pinzgaubahn; Hauptbahnhof

 

18:00 - 20:00 Uhr Schwerpunktthema

Umweltverträglicher Stadtverkehr - von der Vision zur Umsetzung


Gäste
Johann Padutsch, Verkehrsstadtrat Salzburg
Eingeladen: Verkehrssprecher der Gemeinderatsfraktionen

 

Die UNESCO Weltkulturerbe Stadt Salzburg wird seit 65 Jahren innerstädtisch durch ein dichtes Obusnetz erschlossen,das sich stadtverträglich an die

historische Umgebung anpasst – hier auf dem Herbert von Karajanplatz neben der Pferdeschwemme. Die Lebensqualität der Salzburger/innen und

Tourist/-innen hängt von einer umweltverträglichen Verkehrspolitik ab.

Foto: G. Mackinger

 

von Peter Haibach

 

Die Olympiabewerbung sieht vor, die Eishalle im Volksgarten um 21 Millionen Euro für 7.000 ZuschauerInnen aufzustocken. Bereits jetzt bedeuten Eishockeyspiele mit 3.000 ZuschauerInnen, dass der Volksgarten und die Umgebung stundenlang mit Autos zugeparkt und zugestaut werden. Die Polizei lässt mittels einer Art Notbefugnis auf der Busspur parken, was große Obusverspätungen verursacht. Seit kurzem ist wenigstens das Parken im Gras mittels Holzpfosten eingedämmt.

 

Stadt Johann Padutsch hat kürzlich gemeinsam mit dem Landesverkehrsreferenten Wilfried Haslauer das Ergebnis der Arbeitsgruppe

"RegionalStadtbahn durch die Stadt" vorgestellt. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Landes, der Stadt und der Verkehrunternehmen, hat unter der Leitung des Schweizer Verkehrsplaners Horst Schaffer die 20 Jahre lang schwelende Diskussion

über die Sinnhaftigkeit aufgrund einer Kosten-/Nutzen-Rechnung mit Ja entschieden.

 

RegionalStadtbahn rechnet sich
Die RegionalStadtbahn durch die Stadt macht Sinn und rechnet sich. Stadt und Land wollen gemeinsam mit dem Bund über die Finanzierung verhandeln, um zu einer fertigen Projekt- und Einreichplanung zu kommen.

 

Sind damit alle Verkehrsprobleme der Stadt Salzburg und des Ballungsraumes gelöst?

Es schwirren ja auch noch andere Projekte in den Köpfen der Politiker und Bürgerinitiativen: Bahnhof-Neubau, Messestadtbahn, Stieglbahn als Flughafenbahn, neue Busspuren, Citymaut aber auch Autobahnanschluß

Hagenau, Kapuzinerbergtunnel, Tiefgaragen, Straßenbrücken über die Salzach etc.

 

Landesmobilitätkonzept 2010 - Absichtserklärungen ohne Prioritäten

Das neue Landesmobiliätskonzept strotzt von Absichtserklärungen, will es doch sowohl den Fahrgästen von Bahn & Bus gerecht werden als auch den Autofahrern.

 

Lebensqualität in der Stadt Salzburg - wie kommen wir zum Grundkonsens?

Die Stadt Salzburg hat im Rahmen eines Verkehrsforums vor einigen Jahren eine Ziel- und Maßnahmendiskussion geführt und auch ein vorbildliches Verkehrskonzept beschlossen. Dieses dürfte aber den neuen Gemeinderät/- innen kaum mehr bekannt sein. Was ansteht, ist diesen Faden wieder aufzugreifen und den Grundkonsens zwischen den politisch Verantwortlichen, den Interessenvertretungen und den Bürgerinitiativen dieser Stadt zu suchen. Die Diskussion mit Stadtrat Johann Padutsch und den Verkehrssprecher/-innen der Gemeinderatsfraktionen

am 2. Februar soll ein Auftakt dazu sein.  
 

 

Freitag, 5. Jänner 2007

Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"

16:30 - 17:30 Uhr Verkehrspolitik aktuell

Salzachbrücke durch die Salzachauen, ÖBB-Taktfahrplan, Verkehrsstrategien 2007

 

18:00 - 20:00 Uhr Schwerpunktthema

Verkehrslösung Eisstadion Salzburg:
Tiefgarage - Busspur-Parken - Obus & S-Bahn


Gäste
Anton Bucek, Sprecher der Bürgerinitiative Eisstadion
Eingeladen: Vertreter von Polizei, StadtBus, ÖBB & Salzburger Gemeinderat

Eisarena Salzburg - der sportliche Höhenflug der Red Bulls verlangt auch ein meisterliches, ökologisches Verkehrskonzept.

 Foto: Christa Schlager

 

von Karl Regner

 

Die Olympiabewerbung sieht vor, die Eishalle im Volksgarten um 21 Millionen Euro für 7.000 ZuschauerInnen aufzustocken. Bereits jetzt bedeuten Eishockeyspiele mit 3.000 ZuschauerInnen, dass der Volksgarten und die Umgebung stundenlang mit Autos zugeparkt und zugestaut werden. Die Polizei lässt mittels einer Art Notbefugnis auf der Busspur parken, was große Obusverspätungen verursacht. Seit kurzem ist wenigstens das Parken im Gras mittels Holzpfosten eingedämmt.

 

Niemand weiß, wie das mit mehr als doppelt so vielen Personen funktionieren soll. Vage ist von Transferbussen von anderen Parkplätzen die Rede. Die derzeit rund 200 Parkplätze im Volksgarten wären bei Olympischen Spielen ohnehin für Mitwirkende und Medien reserviert.

 

Beim Fußballstadion in Kleßheim werden die Transferbusse nicht gern benützt, weil sie auch im Stau stehen. Außerdem kommt die Frage auf, warum man Transferbusse nicht jetzt schon bei den großen Eishockeyspielen einsetzt. Übrigens soll die größere Halle im Volksgarten auch nach den Olympischen Spielen mit anderen Großveranstaltungen gefüllt werden.

 

Als Ausweg wird eine Tiefgarage gefordert. Diese rechnet sich natürlich nur dann, wenn das Parken an der Oberfläche ebenfalls großräumig bewirtschaftet wird, und zwar mit höheren Tarifen als in der Garage.

 

Als Sofortmaßnahme sollte der Volksgarten gebührenpflichtige Kurzparkzone werden – an Veranstaltungstagen bis 22 Uhr, und die Umgebung gebührenfreie Kurzparkzone mit kurzer Parkdauer während der Veranstaltungen.