|
vormals |
||||
|
Das
jeweils aktuelle Treffen der Salzburger
Verkehrsplattform wird auf der
Startseite
vorgestellt. |
Und hier finden Sie die Treffen aus den vorangegangen Jahren: |
|
2008: Jänner | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember |
|
Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"
Neues Verkehrskonzept für Bahnhofsvorplatz
Gäste: |
|
||
|
von Peter Haibach
Die Mutlosigkeit der damaligen Politiker verbunden mit der Wankelmütigkeit in den Chefetagen von Postbus, ÖBB und StadtBus und einer starken Autolobby ist es zuzuschreiben, dass das viel versprechende Projekt versenkt wurde. Statt dessen wurden zu kurze Busleisten geplant und provisorische Absperrketten angebracht, um die Fahrgäste nicht unter die Räder der Obusse kommen zu lassen.
Für den Autoverkehr wurde eine Durchfahrtsschneise geschlagen, wohl wissend, dass das den Öffentlichen Verkehr behindern wird. Vorrang für Autos war die Devise! Nun muss gelingen, mit dem Neubau des Salzburger Hauptbahnhofes eine ansprechende Verkehrslösung am Salzburger Hauptbahnhof umzusetzen.
Die Leitlinien dieser Zukunftslösung
müssen sein:
Darüber hinaus wird bei der Verkehrsplanung
zu berücksichtigen sein, dass die
Realisierung der RegionalStadtbahn durch die
Stadt neue und andere Busrouten nach sich
ziehen wird, z.B. durch Bushalte am
Mirabellplatz, an den neuen
RegionalStadtbahn-Haltestellen u.a. Die
kommende Gemeinderatswahl in der Stadt
Salzburg im März 2009 sollte die
Stadtpolitiker/-innen beflügeln, rasch und
mutig die beste Lösung zu beschließen. |
|||
|
Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"
Linienbusfahrer/-innen im Dauerstress sind kein
Zukunftskonzept - Verkehrsunternehmen müssen ihre
Mitarbeiter wertschätzen
Gäste: |
|
||
|
von Peter Haibach
|
|||
|
Fahrgäste schätzen attraktive
S-Bahn-Haltestellen
Gäste: |
|
||
|
von Architekturbüro HALLE 1 Arch. DI. Gerhard Sailer und Arch. DI. Heinz Lang
Das baukünstlerische und städtebauliche Optimierungsverfahren für die Gestaltung der S-Bahn-Stationen "Parsch", "Gnigl" und "Sam" wurde von der Stadt Salzburg angeregt und von der ÖBB im Jahr 2000 als geladener Architektenwettbewerb durchgeführt. Es hatte zum Ziel, das von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) entwickelte Designkonzept für die Gestaltung von Stadtbahn-Stationen im lokalen Kontext zu interpretieren. Das Verfahren war ein Vorgriff auf insgesamt sieben solcher Anlagen, die im Stadtgebiet von Salzburg errichtet werden. Vorgabe im Sinne der Gestaltungsphilosophie der ÖBB war der Bezug zur hoch entwickelten Industrietechnik, die sich in einem von Leichtigkeit und Präzision bestimmten Erscheinungsbild darstellen soll.
Als Antwort auf diese komplexe Aufgabenstellung entstand das Konzept eines prototypischen Leitbildes, das mit einem modularen Baukasten eigenständiger Elemente variiert und realisiert wird. Die in Bezug auf die jeweilige örtliche Situation in unterschiedlichen Kombinationen und Varianten verwendbaren Module sollen für alle im Stadtgebiet von Salzburg geplanten Haltestellen eingesetzt werden. Einer Übernahme durch die Umlandgemeinden entlang der S-Bahn-Strecke steht nichts im Wege.
von Mag. Peter Haibach: S-Bahn Haltestelle Salzburg-Süd - Umbau und Umgestaltung notwendig
Im
Gegensatz zu den neuen als gelungen zu
bezeichnenden Haltestellen von HALLE 1
strahlt die Haltestelle Haltestelle
Salzburg-Süd eine gewisse Tristesse aus und
verärgert viele Fahrgäste: Die Haltestelle
weist lange Rampen auf, die aufgrund ihrer
Verwinkelung vor allem abends das Gefühl der
Unsicherheit erzeugen. Die Unterführung wird
teils für die Notdurftverrichtung
missbraucht. Die Haltestelle Gnigl ist
hingegen ein gelunges Vorbild. Optimal wäre
demnach die Platzierung der Obushaltestelle
auf der Hellbrunner Brücke, zusammen mit
kürzeren Wegen durch Aufgang und Lift. |
|||
|
Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"
Attraktive Radwege in Stadt und Land -
Gäste: |
|
||
|
von Peter Haibach
Die von der Verkehrsplattform angekündigte
Rad-Demo zum Festspielauftakt konnte
entfallen. Durch redliches Bemühen aller -
bis hin zur Festspielpräsidentin Helga
Rabl-Stadler - der Universität Salzburg, der
Gemeinderätin Elisabeth Werner und dem stv.
Leiter der Magistratsabteilung Straßen- und
Brückenamt, Markus Holzleitner, gelang es,
für heuer einen guten Kompromiss zu
erzielen. |
|||
|
Salzburg, Bahnhofsrestaurant Quo Vadis, "Kaiserzimmer"
EURO 2008 – es ist nicht alles Gold,was glänzt
Gäste: |
|
||
|
Verkehrskonzept EURO
2008 aus der Sicht der Taxhamer
Wenn Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und ihr Stellvertreter Wilfried Haslauer behaupten, dass das Verkehrskonzept für die EURO 2008 voll gegriffen hat, so stellt sich das aus der Sicht der Stadionanrainer völlig anders dar. Die öffentlichen Verkehrsmittel erbrachten den Nachweis, dass sie ihre Zusagen auch einhalten können. Auch wanderten Tausende beim Fan-Marsch zu Fuß zum Stadion.
|
|||
|
Salzburger Hauptbahnhof muss alle "Stückerln" spielen
-
Gäste: |
|
||
|
Von Johannes Gferer, ÖBB-Pressesprecher
Thomas Wörndl ist seiner Zeit immer um ein paar Monate oder sogar Jahre voraus. Und für diese Fähigkeit bekommt er auch bezahlt. Denn er ist der Projektleiter für die Errichtung der S-Bahn Salzburg und für den Neubau des Salzburger Hauptbahnhofes.
Nach Abschluss der Einreichplanung für den
Salzburger Hauptbahnhof im Vorjahr, tüftelt
Wörndl bereits an der Umsetzung des
Riesenprojektes. Noch bevor im Jänner 2008
die Baubescheide erteilt wurden, dachte
Wörndl schon an die nächsten Schritte: Wie
können die über 50 Bauphasen so gelegt
werden, dass bei laufendem Bahnhofsbetrieb
alle Züge möglichst pünktlich fahren können.
Wo werden sich die Kunden die Tickets
kaufen, wenn die Bagger in der Kassenhalle
das Niveau absenken, und wie kann man für
die gesamte Bauzeit bis 2014 sicherstellen,
dass die
Thomas Wörndl hat auf fast alle Fragen schon
Antworten parat. Die Antworten sind im Kopf
des Projektleiters und finden ganz
unscheinbar ihren Niederschlag als einfache
Zahlen und Ziffern in irgendwelchen
Bauablauf-Tabellen und
Ausschreibungsunterlagen. Simple Zahlen und
Ziffern, hinter denen sich ein
ausgeklügelter Fahrplan verbirgt. Ein
Fahrplan für eine reibungslose Abwicklung
eines 270 Millionen Euro schweren
Riesenprojektes, das an einem von Zügen und
Menschen hoch frequentierten Ort, nämlich
dem Salzburger Hauptbahnhof, umgesetzt
Wörndl ist im Kopf schon bei 2014 angelangt. Die Baumaschinen werden heuer im Herbst beginnen, seinen Gedanken mit Taten zu folgen.
|
|||
|
Nahverkehrskoordinator mit klaren Kompetenzen für
Salzburgs Verkehrsprojekte –
Gäste: |
|
||
|
Von Peter Haibach
Am
vergangenen Wochenende wurde in Wien zu
Recht stolz die Eröffnung der Verlängerung
der U 2 zum Euro-Stadion gefeiert. Wien
scheint im Gegensatz zu Salzburg schon vor 5
Jahren gewusst zu haben, dass die EURO 2008
kommt. Die Stadt Wien einigte sich mit dem
Bund auf ein Investitionspaket von ca. 1
Mrd. Euro und zog das Projekt zügig durch,
trotz schwieriger geologischer
Herausforderungen wie Grundwasser, Querung
des Donaukanals. Fünf neue Haltestellen und
in kurzer Zeit 10-15 Minuten vom Zentrum zum
beim Stadion, schaffen einen attraktiven
Stadtverkehr.
Ebenso steht eine Umsetzung eines Salzburg-Taktes ab Fahrplanwechsel 2009/2010 an. Die ÖBB starten mit den neuen Railjets einen Integralen Taktfahrplan, der Bahn und Bus umfassen und zu kurzen Umsteigezeiten und Anschlusssicherheit führen soll. Auch hier ist das Land Salzburg gefordert, Finanzmittel für einen attraktiven Taktverkehr in die Hand zu nehmen, um vor allem die Verbindung in den Bezirken und in die Stadt Salzburg optimal zu gestalten.
Der Bayerntakt sorgt seit Jahren für einen
Fahrgastboom, den Salzburg wohl auch
brauchen könnte. |
|||
|
S-Bahn Salzburg führt ins Salzkammergut – Ischlerbahn
wieder aufbauen
Gäste: Eingeladen: Landesverkehrsplanung OÖ und Salzburg, Stadionanrainer |
|
||
|
Von Peter Kemptner und Gottfried Mayer
www.skglb.org |
|||
|
RUNDER TISCH:
Fußball-Europameisterschaft 2008 in Salzburg:
Herausforderung nicht nur für Fußballer und Fans
Gäste: |
|
||
|
Von Peter Haibach
Aus der Sicht der Verkehrsplattform muss es noch klare Rahmenbedingungen geben
Public Viewing
Stadion Klessheim
Parkgebühren |
|||
|
EURO 2008, Monikapforte, Red Bull Fußballakademie, Autofasten
Großraum New York - attraktive Bahn- und Busverkehre
Gast: |
|
||
|
Von Jürgen Grosch
Auffallend ist der jetzt nahezu flächendeckende Betrieb mit elektrischen Zügen. Der Dieselbetrieb auf den Vorortstrecken ist immer mehr durch elektrische Züge verdrängt worden. Selbst im Busbetrieb der Innenstädte sieht man immer mehr Hybridbusse, die sowohl mit Batterie als auch mit Diesel fahren können.
Begünstigt durch sehr einfache Tarifzonen und durch attraktive Fahrpreise, wird von den Pendlern in zunehmendem Maße vom ÖPNV Gebrauch gemacht. Ein Beispiel: die U-Bahn-Fahrt vom südlichen Ende Manhattans bis nach Haarlem (40 km) kostet 1,66 $, das sind umgerechnet 1,16 Euro.
Mit Express-U-Bahnlinien gelangt man doppelt so schnell ins Büro oder nach Hause als mit dem Auto. Die besonders (für amerikanische Verhältnisse) stark gestiegenen Spritpreise haben den Schienen-Verkehrsmitteln enorme Zuwächse verschafft, die zur optimalen Auslastung und zur besseren Kostendeckung beitragen.
RS-Redakteur Jürgen Grosch wird von seiner fünften Reise in diese Region berichten.
Anlass der neuntägigen Reise waren Recherchen für einen weiteren Stadtbahn-Artikel, der im Heft 2 der Regionale Schienen im Mai erscheinen wird. Die neue Stadtbahn in New Jersey wird ebenfalls in seinem Vortrag ausführlich beschrieben.
Seine aktuellen Erfahrungen ermöglichen eine
anregende Diskussion über Stärken und Schwächen
der neuen amerikanischen Art sich fortzubewegen
- und einen Vergleich mit Österreich. |
|||
|
Kapuzinerberg-Tunnel, Schnupperticket, Fahrgastbeschwerden, EURO 2008
Wieviel
Autoverkehr hält die Stadt Salzburg aus - Prioritäten setzen statt
alles fördern
Gäste: |
|
||
|
Von Peter Haibach
Vorweg: Es ist in den letzten 10 Jahren nicht gelungen, eine Trendumkehr herbeizuführen. Die Prioritäten, die festgelegt wurden, wie Verkehrsverminderung durch eine Stadt der kurzen Wege, Verkehrsverlagerung durch Förderung der Öffis, Verkehrsberuhigung durch bauliche Maßnahmen etc. wurden nicht eingehalten. Einzig der Radverkehr setzte seinen Siegeszug fort, begünstigt durch den Ausbau des Radwegenetzes und einer umweltbewussten Salzburger Bevölkerung.Das Problem des Stadtgrenzen überfahrenden Pkw-Verkehrs hat sich noch verschärft und nimmt an Schärfe noch zu – wenn nicht gegengesteuert wird.
Daran ändert auch die erfreuliche Zunahme des S-Bahn-Verkehrs, die Fahrgaststeigerungen bei der Salzburger Lokalbahn und die Attraktivierung des Obus-Verkehrs mit neuen Linien zu wenig.
verfehlt. Es
kommt auf die Politik die große Verantwortung zu, im Verkehrsgeschehen
eine nachhaltige Trendwende einzuleiten,“ so steht es im Entwurf des
neuen REK vom 20. Dezember 2007. Die Umwelt- und Verkehrsinitiativen nehmen die Stadtpolitiker/-innen beim Wort und fordern ein Mitspracherecht bei der Trendwende ein.
Ein
zielführender Weg ist die Neuauflage des Verkehrsforums, dem es vor zehn
Jahren gelungen ist, ein fortschrittliches Verkehrskonzept aufzustellen.
Im Verkehrsforum prallten zwar divergierende Meinungen der
unterschiedlichen Gruppierungen vehement aufeinander, letztlich war das
Ergebnis aber doch ein breit akzeptiertes Verkehrskonzept. In einer Zeit
in der die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher sichtbar
werden, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein. Wann wird also das
nächste Verkehrsforum einberufen? Darauf sollte Stadtrat Padutsch eine
Antwort haben. |
|||
|
Obuslinien in die Umlandgemeinden, Neuer Fahrplan für Bahn & Bus, Pinzgaubahn, RegionalStadtbahn, Generalabo
Billige
Arbeitskräfte bei Bahn & Bus - Lokführerstreik auch in Österreich
ein Thema?
Gäste: |
|
||
|
von Walter Androschin, Vida-Landesvorsitzender und AK-Vizepräsident
Grundsätzlich zeichnet sich auch im ÖV eine Tendenz zu "billigeren" MitarbeiterInnen ab. So wie in weiten Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes gibt es eine Fülle von sogenannten "Stichtagsregelungen". Und damit z.B. bei den ÖBB, aber auch Lokalbahn, Stadtbus und ÖBB-Postbus schon mehrere Dienst- und Einkommensrechte.
So hat beispielsweise die ÖBB-Schiene bereits drei Kategorien von Arbeitnehmer/innen. Jene vor 1995 im wesentlichen mit Definitivstellung, Kündigungsschutz und einem leicht besseren Pensionssystem, jene ab 1996 ohne Kündigungsschutz und Pensionsvorteilen, dafür aber noch auf Basis der "Allgemeinen Vertragsbedingungen für Angestellte der ÖBB" (AVB) mit einigermaßen planbarer Laufbahn und seit 2005 nur mehr sogenannte DBOler (= Dienst und Besoldungsordnung der österr. Eisenbahnen). Hier gibt es Aufzahlungsmodelle und Aufsetzverträge und eine Fülle von Sonderbestimmungen.
|
|||